2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Bears verlieren Playoff-Showdown

Am 14. und letzten Spieltag der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga Nord (RBBL2N) unterliegen die Hot Rolling Bears den RBC Köln 99ers klar mit 41:64 (13:14, 9:16, 13:20, 6:14). Damit verpassen die Essener den sicher geglaubten Einzug in die Playoffs und beenden die Saison auf dem dritten Tabellenplatz. Groß war die Enttäuschung beim gesamten Bears-Anhang, als die Rheinländer mit der Schlusssirene den 64:41 Endstand erzielten und damit das Saisonende für die Essener besiegelten. Die Kölner stehen jetzt in den Playoffs; und dies mehr als verdient. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die Essener begannen wie oft in den vergangenen Wochen mit der routinierten Starting-Five: Joel Schaake, Ilse Arts, Jens Hillmann, Hannfrieder Briel und Romario Biswane. Den Bears gelang es jedoch zu keinem Zeitpunkt der Partie, sich vom Gast abzusetzen. Das Team um Trainer Markus Pungercar schien nicht mehr an die letztmögliche Playoff-Chance zu glauben, verkrampfte und lies sich von völlig frei aufspielenden 99ers förmlich überrollen.

Die Leichtigkeit der Bears-Hinrunde hatten die Kölner den Essenern abgerungen; still und heimlich spielten sich die 99ers in der Saison frei. Durch den Paukenschlag am vorletzten Spieltag – den überragenden Sieg gegen Tabellenführer BBC Münsterland – waren sie plötzlich im Playoffs-Rennen mit dabei. Alles lief für Köln, nichts ging mehr bei den Bears.
Bears-Präsident Ronny Berger kommentierte die bittere Pleite direkt nach dem Spiel: „Die Partie heute war ein Spiegelbild der kompletten Rückrunde. Das Team hat es einfach nicht geschafft, die sehr gute Ausgangsposition nach der Vorrunde zu behaupten. Wo die Gründe dafür lagen, müssen wir in den nächsten Wochen aufarbeiten. Heute sind wir einfach nur enttäuscht.”.

Markus Grebert

© Bild: E. Cosenza

 

 

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