2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Hot Rolling Bears verlieren beim Tabellenzweiten Osnabrück

Hot Rolling Bears verlieren beim Tabellenzweiten Osnabrück

In der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga kommen die Hot Rolling Bears Essen mit einer Niederlage vom Tabellenzweiten RSC Osnabrück zurück. Die Gastgeber siegten mit 60:45 (12:7, 11:11, 20:13, 17:14).

Vor dem Spiel klärte sich die Personalsituation bei den Bears nur unwesentlich. Playmaker Ahmet Dogan sagte verletzungsbedingt ab, dafür stand Flügelspieler Jan-Mark Matthias nach fünfmonatiger Pause zum ersten Mal zur Verfügung. „Ich bin froh, dass Jan-Mark dabei ist, sonst hätte ich keine spielfähige Mannschaft gehabt und wir hätten das Spiel absagen müssen“, so der Kommentar von Trainer Markus Pungercar. Alle fünf Spieler mussten durchspielen, die Auswechselbank blieb auch in diesem Spiel leer. Eine fast unlösbare Aufgabe, insbesondere für Matthias, der quasi ohne Training in die Partie gehen musste.

Die ungewohnte Starting Five mit Kapitän Jens Hillmann, dem Holländer Romario Biswane, Flügelspieler Joel Schaake, Center Hannfrieder Briel und dem hinzugekommenen Jan-Mark Matthias hatte zu Beginn der Partie einige Probleme. Osnabrück erwischte den besseren Start und ging schnell in Führung; die Bears kamen nicht ins Spiel. Osnabrück führte nach dem 1. Viertel mit 12:7.

Im 2. Spielabschnitt lief es besser für die Bears. Nach vier Minuten gingen sie sogar durch einen sehenswerten Halbdistanzwurf von Center Hannfrieder Briel mit 13:12 in Führung. Doch Osnabrück hielt mit all seiner Routine dagegen, kam zurück und führte zur Halbzeit mit 23:18.

Nach der Halbzeitpause begannen die Gastgeber wieder stark und bauten die Führung mit 30:18 aus, ehe Schaake nach erst drei Minuten den ersten Treffer erzielte. Osnabrück spielte weiter stark und zwingend, erzielte Punkt um Punkt und ging mit 43:31 in das letzte Viertel.

Im letzten Spielabschnitt bündelten die Bears noch einmal ihre verbliebenen Kräfte und gaben alles. Doch ein komplettes Spiel ohne Auswechselmöglichkeiten fordert einfach seinen Tribut. Osnabrück machte nur noch das Nötigste, verwaltete den Vorsprung und gewann letztlich verdient mit 60:45.

Kommentar von Mannschaftskapitän Jens Hillmann unmittelbar nach dem Spiel: „Wir sind alle fix und fertig. Wir haben gekämpft und alles gegeben, jetzt zählt nur noch Hannover“. Und damit meint er das Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Hannover United, Mitkonkurrent um den Klassenverbleib.

Rainer Grebert

 

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