Eröffnung Haus des Sports

Am Samstag, 4. Juni 2016, war es endlich so weit. Nach der Mitgliederversammlung des Essener Sportbundes e.V., die pünktlich um 14.00 Uhr endete, galt es, den Zeitplan des Oberbürgermeisters einzuhalten, der an diesem Tag noch weitere Termine wahrnehmen musste. Trotz des Termindrucks ließ es sich der Oberbürgermeister nicht nehmen, die Mitgliederversammlung des ESPO zu besuchen und Zeit für die Eröffnungsfeier einzuplanen.

Der ehemalige Schulhof der Theodor-Fliedner-Schule war um 14.00 Uhr gut besucht. Unter ihnen mehrere hundert interessierte Sportlerinnen und Sportler, Vereins- und Verbandsfunktionäre sowie Vertreter aus Stadtgesellschaft und Politik. Aber auch zahlreiche Anwohner aus der direkten Nachbarschaft besichtigten das neue Haus des Sports. Nach der Eröffnungsrede folgte ein Programm mit vielen sportlichen Darbietungen und Mitmachaktionen für Jung und Alt. Bei der Sport Jugend ging es hoch hinaus bis in die Baumkronen, gesichert mit einer Strickleiter. Wer noch höher hinaus wollte, konnte den Flugsimulator ausprobieren oder bodenständig bleiben und die vielen Aktionen des Spielmobils austesten. Die Essener Seniorengemeinschaft hatte ihre Räume herausgeputzt und bot allerlei Selbstgebackenes in ihrer Cafeteria sowie ein Mitmachsportangebot speziell für die Best Ager-Sportlerinnen und Sportler an. Alles in allem ein gelungener Start in Holsterhausen. Mehr als 1000 sportbegeisterte Menschen waren am neuen Standort, auch dank des guten Wetters.

Bei der öffentlichen Berichterstattung in der Presse ist aber etwas durcheinander gekommen. Der Essener Sportbund hat das Haus nicht bezogen, um aus Protest zu demonstrieren. Vielmehr wollten der ESPO und der Sportausschuss nicht mehr hinnehmen, dass Schulstandorte mit Schulturnhallen aufgegeben werden und die Sportvereine ihre Sportstätten verlieren. Der Sportausschuss wollte über die Aufgabe von Schulstandorten zeitnah informiert werden. Dadurch hatte der ESPO von der Aufgabe des Schulstandortes der Theodor-Fliedner-Schule erfahren und konnte sich rechtzeitig um diese Immobilie bemühen. „Ja, es war Liebe auf den ersten Blick“, weil alles passte, erläutert Wolfgang Rohrberg. Und wir haben auch zugesagt, dass wir uns um die im Hause befindliche Turnhalle kümmern, damit die dort angestammten Sportvereine ihre Heimat auch nach Schließung des Schulstandortes behalten können“.

In dem Artikel der WAZ entsteht der Eindruck, der ESPO hätte das Gebäude in Eigenregie umgebaut. Richtig ist, dass wir am 21. Mai 2016 bei unserem Picco-Bello-Tag mit über 40 Aktiven dem Haus noch einmal den letzten Schliff gegeben haben, um es für die Einweihungsfeier herauszuputzen. Die grundlegenden Umbauarbeiten wurden von den Sport- und Bäderbetrieben (Eigentümer) beauftragt und im Wesentlichen durch die Essener Arbeit Beschäftigungsgesellschaft ausgeführt. Mehrere Monate lang wurden hier Personen für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert. Da dieses Haus zum 1. April 2016 fertig gestellt sein musste, hatte die EABG von Anfang an unter besonderem Zeitdruck gestanden. Keine leichte Aufgabe, da während der Bauphase die eine oder andere Problematik auftrat, die vor Baubeginn so nicht sichtbar war. Dr. Görgens hatte sich bereits in der Mitgliederversammlung bei der EABG für diese Leistung bedankt.

 

Weitere Links zum Thema: Bericht der Stadt Essen

 

Fotostrecke von der Eröffnungsfeier mit dem bunten Rahmenprogramm:

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