5 siegreiche TVK-Ruderer – Laura Kampmann qualifiziert sich vorzeitig für die WM!

Die Internationale Junior/innen-Regatta des Deutschen Ruderverbandes (DRV) im Wasserpark Dove-Elbe, Hamburg-Allermöhe, der avisierten Olympia-Regattastrecke von 2024, stellt nicht nur regelmäßig den Höhepunkt der Regatta-Saison in Hamburg dar, sondern ist auch mit über 2.000 Teilnehmern eine der größten Junioren-Regatten (U17/U19) in Deutschland. Der Termin unmittelbar vor den Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM), die ab dem 25. Juni in Köln stattfinden, ist die Generalprobe schlechthin – nicht nur für die Ruderer des Turnvereins 1877 e.V. Essen-Kupferdreh.

Bei den sog. „Ranglisten-Rennen“ im Kampf um die Rollsitze zur Junioren-WM in Rio de Janeiro / Brasilien versuchten zwei TVK-Ruderinnen ihre Fahrkarten zu lösen. Laura Kampmann, die im Einer um die begehrten acht Plätze der WM-Skullmannschaft kämpfte, konnte sich mit einen Sieg im Vorlauf, einem 2. Platz im Zwischenlauf und einem 3. Platz im Finale unter die TOP 3 der deutschen Ruderinnen schieben – und sich damit schon jetzt das begehrte Ticket zur U19-WM nach Rio sichern. Abteilungsleiter Dr. Michael Evers zeigte sich begeistert: „Wir sind unglaublich stolz auf Laura! Es ist immer toll, einen Sportler über Jahre zu begleiten und letztlich miterleben zu dürfen, wenn Talent, Ehrgeiz und Trainingsfleiß belohnt werden.“

Franziska Ott konnte mit ihrer Partnerin Fabienne Klung (Kettwiger RG) im ungesteuerten (Riemen-)Zweier das B-Finale erreichen und dort mit einem Sieg immerhin den 7. Rang in der Gesamtabrechnung erreichen. Sie wahrt so ihre Chance auf eine Nominierung für die WM-Riemenmannschaft, in der es insgesamt 16 Plätze gibt. Hier wird die endgültige Entscheidung über eine JWM-Teilnahme erst in drei Wochen bei bzw. nach der DJM fallen.

In den „normalen“ Rennen konnten einige TVK-Athleten ebenfalls tolle Ergebnisse einfahren. Paulina Bujalla wurde mit Ihrer Kettwiger-Partnerin im Doppelzweier U17 am Samstag zunächst Dritte, konnte dann aber am Sonntagmorgen im ersten Rennen des Tages um 8 Uhr morgens bereits voll aufdrehen und einen schönen Sieg einfahren.

Bei Felix Michalik im Leichtgewichts-Doppelzweier U19 lief es mit seinem Dortmunder Partner umgekehrt: Am Samstag fuhren sie ein Super-Rennen und konnten mit dem Sieg eine der schnellsten Zeiten einfahren. Tags drauf brachten sie ihr Boot nicht richtig "ins laufen" und wurden nur Siebte.

Jan Thiesbrummel konnte sich am Samstag gleich zweimal in die Siegerlisten einschreiben: Zum einen im Leichtgewichts-Zweier o.Stm. und auch im Leichtgewichts-Achter. Sonntags gelang dann im Zweier „nur“ ein 2. Platz sowie ein 3. Platz im Achter.

Den 5. Sieg schließlich steuerte Nele Michalik bei. Trainerin Susanne Powierski erläutert die besonderen Umstände: „Ihr Doppelzweier war geplatzt, aber ich habe ihr auch den Einer zugetraut und dafür gemeldet. Schön, wenn eine Rechnung derart aufgeht!“ In der Tat fuhr Michalik bereits am Samstag eindrucksvoll auf den 2. Platz. Am Sonntag zog sie dann – die Gegnerinnen gut im Blick – den Endspurt an der richtigen Stelle an und spurtete zum Sieg.

Für Mathias Thalhofer, Conrad Halle und Steuermann Nick Schlichting reichte es im Leichtgewichts-U17-Doppelvierer der ERRV-Renngemeinschaft am Samstag leider nur zu einem 3. und am Sonntag zu einem 4. Platz.

Diana Ricken

Bilder: © TVK

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