Kupferdreher Ruderinnen und Ruderer in überragender Form

Zum Saisonhöhepunkt bei den Deutschen Meisterschaften U23/19/17 in Köln und dem Bundeswettbewerb U15 in München zeigten sich die Kupferdreher Ruderinnen und Ruderer in überragender Form. Die jüngsten Ruderer/innen starteten in München auf der Olympiaregattastrecke von 1972 und vertraten dort das Land NRW – sehr erfolgreich! Fabian Weiler, Abteilungsleiter Rudern kommentierte stolz: „Wir freuen uns sehr, denn allein 10 der insgesamt 15 qualifizierten Essener/innen kommen aus unserer kleinen Talentschmiede in Kupferdreh.“ Die Freude am Ende des Wettbewerbs war sogar noch größer, denn alle 10 Jungs und Mädels kamen mit einer Medaille heim.

Den Anfang machte der gesteuerte Vierer der 12- und 13-jährigen Jungen. Hier zeigten Schlagmann Benedikt Waldheuer, Vitus Brasch, Lauris Antke, Felix Nitschke und Steuermann Max Dexling eine beeindruckende Leistung – zunächst auf der Langstrecke über 3.000 Meter. Dort wurden sie in ihrer Abteilung Zweiter und holten damit die Silbermedaille. Mit der fünft-schnellsten Zeit aller Boote sicherten sie sich gleichzeitig den Einzug ins A-Finale für das 1.000-Meter-Sprintrennen der schnellsten 6 Boote Deutschlands. Unglücklicherweise ließ der stark-böige Wind auf ihrer Bahn kein besseres Ergebnis als Platz 6 zu.
Die Mädchen der gleichen Altersklasse mit Schlagfrau Hannah Waldheuer, Julia Gatzki, Karolin und Julia Mersmann sowie Lars Wolters an den Steuerseilen konnten am Freitag auf der Langstrecke den dritten Platz erzielen und sicherten sich damit den Einzug ins B- Finale des Sprintrennens. Dort wurden am Sonntag nochmal alle Kräfte mobilisiert und in einem packenden Finale die Silbermedaille aus der Olympiaregattastrecke von München gefischt.

Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U23 war Laura Kampmann das Maß aller Dinge. Sie sicherte sich im Frauen-Doppelzweier mit ihrer Partnerin aus Potsdam souverän die Silbermedaille und krönte den Tag mit einer Goldfahrt im Frauen-Doppelvierer mit ihren Partnerinnen aus Potsdam, Speyer und Trier. Auch wenn es zwischenzeitlich „nur“ nach Platz zwei aussah, setzte sich letztlich technisches Können vor Kraft durch und die vier Mädels siegten deutlich vor dem ersten national gebildeten Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes.
Obwohl die vorangegangenen Saisonleistungen auf eine wiederholte Weltmeisterschafts-teilnahme für Laura Kampmann hindeuteten, entschied das Bundestrainerteam leider anders und nominierte Laura nicht für die Weltmeisterschaften U23 in Poznan. Die Enttäuschung im TVK-Team war entsprechend groß. Doch als kleine „Wiedergutmachung“ erhält Laura die Chance, ihr Können bei der Europameisterschaft in Brest / Weißrussland im September zu zeigen – und sich gleichzeitig erneut für die Weltmeisterschaft 2019 anzubieten.

Eine weitere Finalteilnahme bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U19 erruderte sich Conrad Halle im Junioren Einer. Im Vorfeld der Jugendmeisterschaften durch Krankheit geschwächt, meisterte er durch einen souveränen Sieg im Vorlauf den Einzug ins Halbfinale. Dort sicherte er sich mit Platz drei den Einzug ins A-Finale, in dem er dann einen guten 6. Platz belegte.

Die jüngsten Teilnehmer der Ruderriege TVK, Josephine Lüttkenhorst und Antonia Hinze, starteten im Doppelzweier U16, genau wie ihre beiden männlichen Vereinskollegen Philipp Jesumann mit Felix Georgi. Allerdings sahen sich beide Boote mit einem übermächtigen Teilnehmerfeld konfrontiert und – Mädels wie Jungs – kamen über den sogenannten „Hoffnungslauf“ nicht hinaus.
„Jetzt geht es für alle in die wohlverdiente Sommerpause, um danach gut erholt in die Herbstsaison mit den Landesmeisterschaften und den Deutschen Sprintmeisterschaften zu starten“ gibt Fabian Weiler einen Ausblick auf die kommenden Wochen.

Diana Ricken

 

Bild: © TVK

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.