Aktionstag mit vielen Interessierten

Am Samstag, den 11.11.17 hieß es in der Halle 7 auf der Messe in Essen Rüttenscheid für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher bei den Mitmach-Angeboten, Gesundheitschecks und im Gesundheitsforum: Machen Sie mit! Bleiben Sie mit uns gut in Form! Gehen Sie mit uns „Gesund und aktiv durch´s Leben!“

Auf der einladenden ESPO-Aktionsfläche gab es von 10.00-18.00 Uhr viele interessante Aspekte rund um den Sportverein als gesunde Lebenswelt zu entdecken:

Am Back-Check®-Gerät wurden den zahlreichen Besuchern des Aktionstages muskuläre Disbalancen in der Rumpfmuskulatur erläutert und wertvolle Tipps für gesundheitsförderliches Rücken- und Bauchmuskeltraining gegeben, das unter fachkundiger Leitung in den Essener Sportvereinen und Sport- und Gesundheitszentren durchgeführt werden.

Die Vorteile des Rehabilitations- und Präventionssportes brachten die ESPO-Mitarbeiter und Vereinsvertreter den Aktiven am ESPO-Stand näher, wo auch Analysen zum Körperfett, zum Blutdruck, zum Puls und zur Sauerstoffmessung durchgeführt wurden.

Die Diabetesberaterin Ayse Ünal führte detaillierte Blutzuckermessungen durch und erläuterte den Besuchern die positiven Effekte von Sport bei Diabetes und Herz Kreislauferkrankungen im Vortragsprogramm des Gesundheitsforums.

Besucherinnen und Besucher ab dem 60. Lebensjahr konnten beim Alltags-Fitness-Test des Deutschen Olympischen Sportbundes überprüfen, wie es um ihre funktionale Fitness zur Ausübung normaler Alltagstätigkeiten wie z.B. Einkaufen gehen, Treppensteigen, Gegenstände aufheben, Auf- und Absteigen auf Fahrräder oder das rechtzeitige Aussteigen aus öffentlichen Verkehrsmitteln bestellt ist. An sechs verschiedenen Teststationen wurden die Kraft der Beine und Arme, die aerobe Ausdauer, die Beweglichkeit der Hüfte und der Schulter sowie die Geschicklichkeit getestet. Die Testergebnisse wurden in Erfassungsbögen eingetragen und dienten als Gesprächsgrundlage, den Teilnehmern neben dem individuellen Leistungsstand den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und körperlicher Fitness zu vermitteln. Der Empfehlung, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, folgten Erläuterungen zu den Sport- und Bewegungsprogrammen der zahlreichen Essener Vereine für die Zielgruppe der über 60-jährigen. Das im Test abgebildete persönliche Ergebnissl wurde den Aktiven ausgehändigt, so dass dieses zukünftig z.B. als Gesprächsgrundlage zur Vermittlung in ein geeignetes Bewegungsprogramm im Sportverein dienen kann.

Die abwechslungsreichen Einsatzmöglichkeiten des Mini-Trampolins probierten die interessierten Besucherinnen und Besucher mit viel Freude aus: Ob sanftes Schwingen oder aktives Herz Kreislauf Training, ob gelenkschonendes Fitnesstraining oder Stabilisierungsübungen – die Aktiven fanden schnell ihre persönliche Lieblingsübung heraus und erhielten Empfehlungen, in welchen Sport-und Gesundheitszentren der Vereine dieses vielfältige Übungsgerät z.B. beim Rehabilitationssport oder in Fitnesskursen zum Einsatz kommt.

Beim Einsatz der BungyPump®-Stäbe wurden die Interessenten aktiv an ein neues, gelenkschonendes und gleichzeitig muskelkräftigendes Ausdauertraining herangeführt. Die Geräte ähneln vom Aussehen und Einsatz den klassischen Nordic Walken Stöcken, verfügen aber in ihrem Inneren einen Federgewicht, welches mit Muskelkraft aus dem Oberkörper des Trainierenden bei jeder Bewegung heruntergedrückt wird. Je nach Leistungsstand und Trainingsziel verfügen die Geräte über unterschiedliche Gegengewichte zwischen 4 und 10 kg pro Stab. Da die Endstücke der Stäbe mit speziellen Kappen verschlossen werden können, eignen sich die Geräte auch für den Einsatz in der Halle. Dadurch können die Aktiven das Gerät auch als Fitnessgerät zur Erhöhung der Muskelkraft einsetzen – ein innovatives Fitnessgerät für sportliche Aktivität im Innen- und Außenbereich.

Wie viel Bewegungsenergie muss ich einsetzen, um den Energiewert einer Banane, eines Apfels oder eines Schokoriegels zu erzielen? Dieser Frage konnten die Besucherinnen und Besucher aktiv an den Sitz- und Liegefahrrädern und am Stepper nachgehen. Die dort mit viel Engagement verbrauchten Kalorien konnten die Aktiven am Fitnessgerät über die Digitalanzeige selbst kontrollieren und zeigten sich erstaunt, wie viel Ausdauer und Muskelkraft sie einsetzen mussten, um einen Schokoriegel wieder „herauszuarbeiten“. Zur Belohnung für das Engagement gab es von den Übungsleitern Obst und Süßigkeiten und eine Empfehlung, in welchen Vereinen und Sport- und Gesundheitszentren diese Geräte sowie geeignete Bewegungsprogramme stattfinden.

Interessantes rund um die Themen Ernährung, Gewichtskontrolle und Bewegung erfuhren die Gäste am Stand und durch ein Info-Gespräch während des Vortragsprogramms im Gesundheitsforum von der Ernährungsberaterin Janette Klein. Hier wurde schnell deutlich, dass ein Mehr an Ernährung am besten durch ein Mehr an Bewegung kompensiert werden kann.

Parallel zu den Mitmachangeboten und Gesundheitschecks informierten sich die Interessenten des Aktionstags bei den Vorträgen im Gesundheitsforum über zahlreiche gesundheitsrelevante Themen. Referenten des Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrums der Klinik für Kardiologie und Angiologie und der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Essen, des Herz- und Gefäßzentrums der Contilia Gruppe, Elisabethkrankenhaus und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte aus Essen stellten die (Herz)Gesundheit des Menschen informativ in den Mittelpunkt des Interesses und standen für Fragen aus dem Plenum zur Verfügung. Essener Vereinsvertreter erläuterten den Besucherinnen und Besuchern den Sportverein als gesunde Lebenswelt. Im Sportverein, so die Vereinsvertreter, erhalten die Aktiven gesundheitsförderliche Bewegungsangebote und profitieren vom Engagement der Vereine als Akteur in der Prävention und Rehabilitation und als Gesundheitskooperationspartner in lokalen Netzwerken. Darüber hinaus kann im Sportverein auch die gesundheitsförderliche Vereinskultur aktiv miterlebt  und –gestaltet werden. Die Emschergenossenschaft/Lippeverband als Kooperationspartner des ESPO stellte ihr Projekt „Essen macht`s klar!“ vor – eine Kampagne zur Reduzierung von Medikamentenrückständen im Wasserkreislauf – und vermittelte den Zuhörerinnen und Zuhörern der Zusammenhang von verantwortungsbewusstem Umgang mit Medikamenten und weniger belastetem Wasser in unserer Region.

Das Team der Sportarbeit des Essener Sportbundes bedankt sich bei allen Besuchern und Kooperationspartnern für den erlebnisreichen Tag!

Nina Altenhoff-Zabel

 

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