Baldeneysee wird für zwei Wochenenden zum Segel-Dorado

In den nächsten zehn Tagen schwärmen die Segelboote aus, und der Baldeneysee bietet wieder eines seiner beliebten Postkartenmotive. An diesem Wochenende beginnt die 56. Essener Segelwoche – eine Traditionsveranstaltung der Wettfahrtgemeinschaft der Segler am Baldeneysee, die sich früh zu einer der größten und  beliebtesten ihrer Art auf deutschen Binnengewässern entwickelt hatte.

1957 richtete der Essener Yacht-Club die erste „Essener Segelwoche“ aus. Dazu stiftete Alfried Krupp den „Krupp-Preis“, der nach dreimaligem Gewinn in den Besitz des EYC überging. Aufgrund einer Auflage des Deutschen Segler-Verbandes wurde die Veranstaltung 1976 auf mehrere Wochenenden aufgeteilt und in Essener Segeltage umbenannt. 1979 kehrte man jedoch zur alten Form und zur Bezeichnung Essener Segelwoche zurück. Traditionell übernehmen die am See ansässigen Vereine die Ausrichtung.

Eröffnet wird die 56. Essener Segelwoche am 30. August mit der Stadtmeisterschaft, einer Yardstick-Regatta nach dem Kangaroo-Startverfahren für Jollen und Kielboote. Parallel stehen im Rahmen des Essener Opti-Cups vier Wettfahrten für junge Optimisten sowie zehn kurze Open Bic-Wettfahrten für die Jüngsten auf dem Programm. Am zweiten Wochenende (6./7. September) werden dann Ranglistenregatten für Conger, Folkeboot, Hansa Jolle, Drachen, Vaurien und Yngling sowie verbandsoffene Regatten für 420er, H-Boot, Kielzugvogel, Starboot, Laser Standard und B/one gestartet.

Michael Köster

Bild: © Peter Prengel/Stadtbildstelle

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