Bears kehren mit Sieg aus der Hauptstadt zurück – Zweiter Platz nach der Hinrunde

In der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga haben die Hot Rolling Bears Essen die Nachholbegegnung vom ersten Spieltag bei ALBA Berlin mit 58:50 (15:9, 18:8, 13:12, 12:21) gewonnen.

Trainer Markus Pungercar begann die Partie mit Joel Schaake, Ilse Arts, Jens Hillmann, Walter Vlaanderen und Stefen Rundholz. Center Hannfrieder Briel wurde zunächst geschont, kam dann gegen Ende des ersten Viertels zusammen mit Romario Biswane auf das Feld. Die Bears spielten konzentriert und gingen gleich in Führung; ALBA hielt das Spiel jedoch offen. Mit 15:9 gingen die Gäste in den zweiten Abschnitt.

Die Essener erhöhten zu Beginn des zweiten Viertels das Tempo und hatten einen Lauf von neun Punkten. Der Gastgeber kam immer wieder zurück, hatte aber dann dem druckvollen Spiel der Bären nichts entgegenzusetzen. Arts, die mit drei Fouls belastet war, wurde durch Oleg Kyrylenko ersetzt. Bears-Topscorer Vlaanderen hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits 15 Punkte erzielt; Halbzeitstand: 33:17.

Nach der Pause brachte Pungercar die junge Nachwuchsspielerin Michelle Maul. Die Bears spielten nur das Nötigste; dadurch kam Berlin wieder etwas auf. Die Bären kontrollierten das Spiel und gingen mit 46:29 in den letzten Spielabschnitt.

Im abschließenden Viertel verloren die Essener trotz der 17-Punkte-Führung etwas den Faden, brachten den Sieg aber mit Routine über die Distanz und kehrten siegreich mit 58:50 aus der Hauptstadt zurück.

Kommentar von Pungercar: „Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten erlebt. Für mich war wichtig, dass wir erst einmal ordentlich vorgelegt haben. Das hat die Mannschaft gut gemacht. Dann haben wir das Tempo rausgenommen. Die Berliner kamen zwar noch ran, aber unser Sieg war nie gefährdet.“.
Nach dem letzten Spiel in diesem Jahr geht es jetzt in eine kleine Winterpause. In die Rückrunde starten die Bears am 20. Januar zu Hause, wieder gegen ALBA Berlin.

Die Punkte erzielten: Vlaanderen (19), Briel (14), Rundholz (7), Biswane (6), Hillmann (5), Schaake (5), Arts (2), Maul, Kyrylenko.

Rainer Grebert

 

Bild: © M. Baier

 

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