Beim „Tortura“-Lauf ging es über Stock und Stein

Am verganenen Sonntag machten sich die Läufer Svenja und Dennis John vom TC Kray früh auf dem Weg zum Rhein-Energie-Stadion in Köln. Allerdings fand dort heute kein Fußball-Spiel, sondern ein kleiner, feiner Lauf mit dem Namen "Tortura" statt. Es ging querfeldein durch einen Park hinter dem Stadion. Statt wie die üblichen Spaziergänger und Läufer die normalen Wege zu benutzen, liefen sie über Wiesen, durch Sträucher, über umgefallene Bäume, bergauf und bergab. Zehn Runden á ca. fünf Kilometer waren zu meistern. Die erste Runde wurde gemeinsam gelaufen, um die Wege kennenzulernen. Anschließend wurde die kleine Meute von circa 22 Läufern, welche leider durch die Grippe- Erkältungswelle arg minimiert war, auf die nächsten Runden geschickt. Auch in der zweiten und dritten Runde bedurfte es noch einiger Orientierung, um nicht noch eine extra Schleife zu drehen, was sich einige dennoch nicht nehmen ließen. Damit doch alle wieder nach Hause fanden, markierte der Veranstalter ab der dritten Runde die Strecke dann doch mit Luftballons, sodass keine Zweifel mehr bestanden. Nachdem Dennis und Svenja die Einführungsrunde noch gemeinsam am Ende des Feldes liefen, legte Dennis ab der zweiten Runde einen Zahn zu und führte das Feld an. Es bildete sich eine kleine Vierer-Gruppe, welche sich in den kommenden Runden bis auf zwei minimierte. Leider rebellierte Dennis‘ Körper auf der letzten Runde, er erholte sich aber schnell und kam sichtlich zufrieden als Zweiter in 5:01 Stunden ins Ziel.

Svenja ließ es ruhiger angehen – der "Todesberg", welcher jede Runde bewältigt werden wollte und die restlichen "Auf’s und Ab’s" hatten es in sich, sodass die Kräfte gut eingeteilt werden wollten. Während einige Starter nach zwanzig bis vierzig Kilometern die "Tortura" beendeten, spulte Svenja Runde um Runde ab und finishte die ca. fünfzig Kilometer mit 1.000 Höhenmetern nach 6:45 Std. Das Durchhalten zahlte sich aus und so konnte sich auch Svenja über den 2. Platz in der Frauenwertung freuen. Es war wieder ein schöner und sehr liebevoll organisierter Lauf. Wo sonst bekommt man für 0 Euro Startgeld (kleine Spende für die Verpflegung) selbst gemalte Startnummern , jede mit einem anderen Motiv , sowie selbst gemachte Frikadellen und Gebäck!

Svenja und Dennis John

Bild:© privat

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