Der Essener Herz-Kreislauf begeisterte 750 Läufer

Bei der Erstauflage des Essener Herz-Kreislaufs nahmen rund 750 Läuferinnen und Läufer teil. Bei wunderbarem Laufwetter, teilte sich das Feld in ambitionierte Hobbysportler und leistungsorientierte Teilnehmer auf. Egal ob Jogging oder Walking oder gar gemütliches Spazierengehen, für jeden war die Strecke rund um das Gelände der Zeche Zollverein ideal. Das Teilnehmerfeld ging entweder auf die fünf- oder zehn-Kilometer-Distanz, wobei Zweitere eigentlich nur 9,9 KM lang war. Dieser Fauxpas hinderte zwar den einen oder anderen Läufer an einer neuen Bestzeit, tat der guten Laune aller aber keinen Abbruch. Im Mittelpunkt standen auch keine sportlichen Leistungen, sondern der gute Zweck. Initiator Oliver Bruder, Direktor der Kardiologie am Elisabet-Krankenhaus zeigte sich sehr zufrieden. Die Einnahmen der Startgelder, knapp 9500 Euro, kommen nämlich dem Projekt „Bewegung macht Schule“ zugute, welches Essener Kinder zu mehr sportlicher Aktivität animieren soll. Der Betrag wird von Sponsoren noch aufgestockt, sodass am Ende eine ordentliche Summe herauskommt, mit denen Sport- und Bewegungsprogramme realisiert werden können.

Auch rüstige Herzsportler nahmen an dem Lauf Teil. Übungsleiterin Margret Poerschke(Artikelbild) motivierte einige ihrer Teilnehmer und zog sich auch selbst die Laufschuhe an: „Es gibt nichts, was ich an dem Lauf kritisieren könnte. Die Stimmung war toll, die Organisation von der Meldung bis zur Zielverpflegung war einwandfrei und selbst die Streckenposten feuerten jeden an, der vorbei lief. In meinen Herzsportgruppen mache ich jetzt schon Werbung für das kommende Jahr, damit wir mit noch mehr Teilnehmern ins Rennen gehen können “.

Christian Hengmith vom Organisationsteam zeigte sich positiv, dass der Herz-Kreislauf auch im kommenden Jahr wieder in der einmaligen Industrie-Kulisse stattfinden kann. Er hofft auf noch mehr Teilnehmer und dementsprechend höhere Spenden für die Kinder- und Jugend-Sportprojekte.

Annina Blum

Bilder: © ESPO/Geske

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