Einweihung der Olympiawand mit Olympiateilnehmern aus sechs Jahrzehnten am 8. Juni

Ein Jahr Haus des Sports – Einweihung der Olympiawand, Donnerstag, 8. Juni 2017 um 17.00 Uhr im Haus des Sports, Planckstr. 42, 45147 Essen in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Thomas Kufen und Essener Olympiateilnehmern aus sechs Jahrzehnten offiziell eingeweiht werden soll.

Die Teilnahme an Olympischen Spielen ist für Sportlerinnen und Sportler die „Krönung ihrer Laufbahn“. Nur wenigen ist es vergönnt, an diesen Spielen teilzunehmen – liegt doch die Messlatte für das Erreichen dieser Qualifikation sehr hoch.

Wenn wir von Olympischen Spielen der heutigen Zeit sprechen, können durchaus Parallelen zur Raumfahrt gezogen werden. Nur wenige Nationen haben das Know How hierzu. Enorme Anstrengungen sind erforderlich, um in den Weltraum zu kommen. Für die Nationen, denen das gelingt, ist dieses Prädikat auch Zeichen ihrer Leistungsfähigkeit.

Genauso verhält es sich bei Olympia. Ertappen wir uns nicht während der Spiele, dass unser Blick – gewollt oder ungewollt – auf den Medaillenspiegel schweift? Wo stehen wir im Medaillenranking? Gehören wir zur Weltelite? Wir vergessen dann, dass bereits jede Teilnahmeberechtigung schon absolute Höchstleistung erfordert. Zwischen dem ersten und dem unbeliebten vierten Platz liegt oft nur ein Wimpernschlag. Egal ob Olympiasieger/in oder Teilnehmer/in, wir sprechen von den leistungsfähigsten Sportlern dieser Welt !!!. Disziplin, eiserner Wille, ungeheures Durchhaltevermögen, Schmerzen, Entbehrungen, aber auch große Freude und Befriedigung liegen nahe beieinander. Um in der Weltspitze anzukommen, müssen Schule, Ausbildung, Studium, Beruf, Freizeit und Familie dem Sport untergeordnet werden. Der enorme Trainingsaufwand und die Teilnahme an den Qualifikationswettbewerben erfordern die volle Konzentration und das volle Zeitpensum.

Aber Talent, Zielstrebigkeit und Willensstärke allein reichen zur Teilnahme an Olympischen Spielen nicht aus. Dazu bedarf es vieler Hilfen und Unterstützungen wie hervorragende Trainer, gute Betreuer und bestmögliche Trainingsbedingungen. Wie in der Raumfahrt ist dies mit hohem finanziellen Aufwand verbunden. Ohne Unterstützer ist Spitzensport nicht möglich. Die Förderungen der öffentlichen Hand reichen bei weitem nicht aus. Privates Engagement ist gefordert. Leider nimmt die Bereitschaft, sich zu engagieren, ab. Dabei sind Höchstleistungen im Sport auch ein Spiegel der gesellschaftlichen Leistungsfähigkeit. Es sollte gerade im Interesse der hiesigen Wirtschaft liegen, dieses Qualitätsmerkmal zu stärken.

Frau Brigitte Vogt, Leiterin Regionales Marketing bei Innogy SE, wird zum Thema Sponsoring aus Sponsorensicht in einem kurzem Referat erläutern, warum es sich aus Unternehmersicht lohnt, den Sport zu unterstützen und

Frau Dr. Vera-Carina Elter, Bereichsvorstand Familienunternehmen bei der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, berichtet über ihre Erfahrungen als ehemalige Leistungssportlerin darüber, welche Vorteile Spitzensportler für einen Arbeitgeber mit sich bringen.

Wer erinnert sich an die „Heldinnen und Helden“ vergangener Olympischer Spiele? Ist sich eine Stadt bewusst, welche Leistungsträger in ihrer Stadt leben? Max Rendschmidt, Doppelolympiasieger, hat in einem Interview gesagt: “Heute sind wir im Lichte unserer Erfolge für die öffentlichen Medien interessant. Morgen sind wir wieder vergessen“.

Der Essener Sportbund listet seit Jahren Essener Teilnehmer an Olympischen Spielen auf. Wir wollen ein Stück dazu beitragen, dass diese einzigartigen Sportlerinnen und Sportler nicht in Vergessenheit geraten. Sie sind ein Teil der Geschichte dieser Stadt. Ihnen zu Ehren haben wir im Haus des Sports eine Olympiawand errichtet. Darauf sind Athletinnen und Athleten Essener Vereine, die seit 1928 an Olympischen Spielen teilgenommen haben, verewigt. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Kufen und Olympiateilnehmern aus den letzten 6 Jahrzehnten wollen wir die Olympiawand an diesem Tag feierlich eröffnen.

Im Anschluss daran laden wir Sie herzlich ein, das Haus des Sports kennen zu lernen und bei einem kleinen Imbiss mit interessanten Gästen sportlich ins Gespräch zu kommen.

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