ETB Wohnbau Baskets legen erfolgreichsten Saisonstart der Vereinsgeschichte hin

Mit dem 73:61 Sieg gegen die Bayer Giants Leverkusen schaffen die Baskets den nächsten kleinen Meilenstein. Noch nie gewannen die Essener zum Saisonauftakt drei Spiele zu Saisonbeginn in Folge. Damit knüpfen die Baskets an den Erfolg der abgelaufenen Saison an. Am Freitag siegten die Essener Zweitligaprofis bei den MLP Academics Heidelberg mit 82 zu 58. Im Heimspiel am Sonntag dann nach harter Leverkusener Gegenwehr mit 73:61.

Heidelberg könnte man langsam als Lieblingsgegner der ETB Wohnbau Baskets bezeichnen. In den letzten sechs Begegnungen ging keine verloren. An diesem Freitag ließen die Essener keinen Zweifel daran, dass sie in dieser Saison in die Playoffs wollen und mit genug Selbstvertrauen in der 2. Basketball Bundesliga ProA spielen. Die ersten drei Punkte gehörten zwar den Gastgebern, schon nach zwei Minuten und 25 Sekunden holten sich die Baskets allerdings die Führung durch zwei Freiwürfe von Marques Oliver und gaben sie auch nicht mehr ab. Gerade in der ersten Halbzeit lief es trotzdem nicht immer rund. Es gab viele Ballverluste und vergebene Korbleger, ein Punkt, den ETB-Trainer Krizanovic am Ende kritisierte: „Da müssen wir einfach besser werden. Solche Fehler müssen vermieden werden. Wobei am Anfang des Spiels auch noch viel Nervosität bei den Jungs zu spüren war.“ Die legten die Baskets zum Glück schnell ab und machten kontinuierlich ihr Spiel. Dabei glänzte vor allem das ganze Team und nicht einzelne Spieler. Eine Sache, über die Krizanovic sehr froh war: „Wir haben einen selbstlosen Kapitän, der mit seiner Einstellung alle besser macht. Wir haben erfahrene Spieler, die in heiklen Situationen die Ruhe bewahren, wir haben einen tollen Kampfgeist und dann hatten wir auch noch super Fans mit in Heidelberg, die uns unglaublich unterstützt haben. Das möchte ich ganz besonders hervorheben. Unsere Fans waren einfach Klasse.“ Trotz des am Ende nie gefährdeten Sieges gegen Heidelberg, bremst der Trainer die Emotionen: „Die Statistiken sehen vielleicht toll aus, noch haben wir aber nichts gewonnen. Es ist gut, für unser Selbstbewusstsein, wir dürfen deshalb aber nicht überheblich werden. Wir müssen um jeden Sieg hart kämpfen, egal gegen welches Team.“

Das Derby gegen die Bayer Giants Leverkusen hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte. Die Zuschauer sahen ein umkämpftes Spiel, welches sich erst im letzten Viertel für die Baskets entschied. Zuvor hatte das Essener Team ein hartes Stück Arbeit zu erledigen, bevor der Sieg unter Dach und Fach war. „Es war wirklich ein hartes Stück Arbeit für uns, aber dennoch am Ende ein verdienter Sieg“, so ein zufriedener Trainer Igor Krizanovic.

Offensiv starteten die Baskets in das Spiel, gingen schnell in Führung und waren dann vielleicht sogar etwas zu offensiv, wie Trainer Igor Krizanovic später befand, denn Leverkusen kam gerade in der ersten Hälfte immer wieder zu einfachen Punkten. „Wir sind sehr offensiv in das Spiel gegangen, waren aber nicht bereit dafür. Da sieht man dann in den meisten Fällen nicht so gut aus. Wir haben früh Fouls bekommen und keinen richtigen Rhythmus gefunden. Die zweite Halbzeit sind wir dann etwas defensiver angegangen, haben mit etwas mehr Sinn und Verstand gespielt.“

In der zweiten Halbzeit war die Balance im Spiel der Baskets, wie von Trainer Igor Krizanovic angesprochen dann viel besser, doch die Giants hielten mit viel Selbstvertrauen lange dagegen. Erst im letzten Viertel hatte man das Spiel und den Gegner endgültig im Griff und sicherte sich unter dem Jubel der 1553 begeisterten Fans mit einem 73:61 den dritten Sieg in Folge.

Nach dem tollen Saisonauftakt heißt es für die Baskets „dran bleiben“ und den Weg weiter verfolgen. So sieht es auch Baskets Coach Igor Krizanovic: „Die Spieler haben jetzt erst einmal zwei Tage Zeit zu regenerieren. Dann werden wir uns auf Ehingen intensiv vorbereiten.“

Die Punkte gegen Leverkusen:  Alexander (23), Buljevic (13/davon 2 Dreier), Christen (12/2), Jost (8), Hackenesch (7), Baudinet (5/1), Johnson (3), Oliver (2), Jahn, Gebhardt, Bartels, Klöß

Annina Blum

Quelle: Dirk Uverferth

Bild: © shot-by-frogg.de

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