Für die Essener Kunstturner wird es langsam eng

So langsam wird es eng für die Turner der KTV Ruhr-West in der 3. Bundesliga Nord. Obwohl die Essener gegen den TV Hösbach vier der sechs Geräte für sich entscheiden konnten, verloren sie den Heimkampf mit 26:30 und sind nach vier Wettkämpfen mit 0:8 Punkten Tabellenletzter. Einziger positiver Aspekt: Die drei Mannschaften, die vor der KTV liegen, haben auch erst einmal gewonnen.

Bereits am Boden gerieten die Gastgeber mit 0:10 Punkten in Rückstand. Das Pferdturnen konnten sie mit 9:4 für sich entscheiden, aber schon hier zeigte sich, dass der Oberkampfrichter nicht  als „Heimschiedsrichter“ gelten wollte. Die Wertungen für KTVler fielen mit einer Ausnahme recht deutlich hinter denen der letzten Wettkämpfe zurück.

An den Ringen fiel dann bereits die Vorentscheidung. Trotz eines als Sturz zu wertenden Abgangs setzten sich die Gäste mit zwei „Fünfern" durch und vergrößerten den Abstand auf zwölf Scorepunkte. Trotz der prekären Lage meldeten sich die Essener mit Siegen am Sprung und Barren eindrucksvoll zurück, so dass vor dem Reck wieder alles offen war. Johannes Schäfer brachte das Heimteam noch mal auf einen Punkt heran, bevor die Gäste mit drei Scorepunkten in der vorletzten Übung den Sack zu machten. Obwohl die Nachwuchsturner Thomas Vulpe (TVG Steele) und Arthur Sahakyan nicht enttäuschten, machte sich das Fehlen von Roman Janetzko, in den bisherigen Begegnungen stets Punktegarant, schmerzlich bemerkbar.

Im Auswärtskampf am 8. November bei der TSG Isselhorst-Leopoldshöhe setzen Trainer Joszef Kakuk und Mannschaftführer Stefan Kloock nun voll auf Sieg, bevor es am 6. Dezember in der Sporthalle an der Hadenkampstraße gegen die TSG Sulzbach um alles geht.

Bild: © KTV Ruhr-West

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