Gutachten Rödl & Partner liegt vor

Liebe Sportfreundinnen, liebe Sportfreunde,

seit Freitag, 26.6.2015, liegt uns das vollständige Gutachten zur Konsolidierung des Sportetats durch die Gemeindeprüfungsanstalt vor. Das Gutachten können Sie über folgenden Link  

https://ris.essen.de/sdnetrim/Lh0LgvGcu9To9Sm0Nl.HayEYv8Tq8Sj1Kg1HauCWqBZo5Ok6KfyIduGWtAWv4Rk4Te-GczCXuCWn4Oi0Lg-IbvDauHTp8To1Ok0HbwHau8Vt6Pi7Kj2GJ/Gutachten_GPA.pdf   

auf der Ratsinformationsseite (RIS) der Stadt Essen einsehen. Beim Anklicken gelangen Sie auf die erste Seite des Gutachtens; bitte runterscrollen, da der Text weiter unten beginnt.

Wir haben gerade mit der Sichtung des Gutachtens begonnen. Mehr als einen kurzen ersten Überblick konnten wir uns aufgrund der Komplexität bis heute noch nicht verschaffen. Für unsere Mitgliedsvereine sind in erster Linie die Aussagen der Seiten

Seite 25 – Keine Kostenfreie Überlassung von Veranstaltungen im neuen Bad am Thurmfeld

Seite 39 – Reduzierungen von Mitarbeitern Regattastrecke/-Haus

Seite 48 – Mehreinnahmen durch Kurserlöse in den Sport- und Gesundheitszentren

Seite 50 – Anhebung der Sportstättennutzungsentgelte

Seite 52 – Gebührenerhöhung für Sondersporteinrichtungen

Seite 53 – Entfall der kostenfreien Nutzung Essener Bäder (Wettkampfbetrieb etc.)

von besonderer Bedeutung. Viele der im Gutachten geplanten Erschwernisse für unsere Vereine werden bei genauerer Betrachtung allerdings erst auf den zweiten Blick sichtbar.

Jetzt gilt es, sich möglichst schnell einen detaillierten Überblick darüber zu verschaffen, was sich hinter den einzelnen Einsparungen verbirgt. Welche Auswirkung hat die Einsparung von Personal auf den Betrieb Regattastrecke/-Haus? Können die schwimmsporttreibenden Vereine neben der Erhöhung der Nutzungsgebühr von 200 % zusätzlich auch noch für ihre Wettkämpfe eine Gebühr entrichten? Gleiches gilt für das neue Schwimmbad am Thurmfeld. Sind die Betreiber der Sport- und Gesundheitszentren in städtischen Bädern/Einrichtungen bereit, neben der von ihnen übernommenen Betriebsführung weitere Gebühren an die Stadt abzuführen? Darüber hinaus stellt sich auch die Frage, ob die Vereine, die bereits eine eigenverantwortliche Nutzung von Sportstätten übernommen haben, bereit sind, 200 % mehr an Sportstättennutzungsgebühr zu zahlen.

Anregungen und Hinweise unserer Vereine zu diesen Themen nehmen wir gerne entgegen.

Eine Aussage können wir nach unserer kurzen Durchsicht bereits treffen. Ruhige und stressfreie Sommerferien sind für uns in diesem Jahr angesichts solcher Botschaften nicht zu erwarten. Wir haben jetzt eine Menge Arbeit vor uns. Dieses Thema müssen wir so schnell wie möglich abarbeiten, da wir unsere Vereine nicht unter diesem Damoklesschwert stehen lassen wollen. Insofern freuen wir uns bereits über die ersten Äußerungen von politischen Parteien, die eine Gebührenerhöhung ablehnen.

Trotz der negativen Botschaft, die von dem Gutachten ausgeht, wünsche ich allen Sportfreundinnen und Sportfreunden dennoch schöne, sonnige und erholsame Sommerferien.

Mit sportlichen Grüßen

Wolfgang Rohrberg

Weiteres zu diesem Thema:

Schreiben an den Oberbürgermeister

Antwort des Oberbürgermeisters

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