Hot Rolling Bears im Pokal raus – Samstag geht’s nach Hannover

Der Rollstuhlbasketball-Zweitligist Hot Rolling Bears Essen ist in der ersten Hauptrunde des DRS-Pokals gegen den Erstligisten Hannover United mit 39:77 (14:18, 5:21, 15:16, 5:22) ausgeschieden und kann sich nun voll und ganz auf die Punktspiele in der 2. Liga konzentrieren.

Bears-Trainer Markus Pungercar war mit dem kompletten Kader angereist und begann mit der in den letzten Spielen erfolgreichen Starting Five: Joel Schaake, Ilse Arts, Jens Hillmann, Walter Vlaanderen, Hannfrieder Briel. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab, Hannover ging knapp mit 18:14 nach dem ersten Viertel in Führung. Im zweiten Durchlauf war es für die Bären wie verhext. Gut vorgetragene Angriffe wurden vergeben, während United gnadenlos alles traf. Die Konsequenz daraus: 39:19 zur Halbzeit für Hannover.

Der dritte Spielabschnitt begann für die Bears vielversprechend. Auf gute Defence folgten erfolgreiche Angriffe. Die Bears waren wieder im Spiel, konnten den Rückstand allerdings nicht verkürzen. Nach ausgeglichenem Viertel begann die Schlussphase beim Stande von 34:55. Erst jetzt war ein Klassenunterschied zu erkennen. Den Bears schwanden die Kräfte, der Erstligist ließ nicht locker und zog davon. Pungercar gab daraufhin allen Spielern Einsatzzeiten und probierte noch die ein oder andere taktische Aufstellung. Letztlich unterlagen die Essener deutlich und verdient mit 39:77.

Pungercars Kommentar unmittelbar nach der Schlusssirene: „Das so klare Ergebnis spiegelt nicht ganz den wirklichen Spielverlauf wieder. Wir haben gut begonnen, sind im zweiten Viertel durch die vielen Fehlversuche in deutlichen Rückstand geraten und waren im dritten Abschnitt wieder gleichwertig. Zum Ende haben dann die Kräfte nachgelassen. Trotzdem gehe ich mit positiven Erkenntnissen aus dem Spiel. Wir konnten im Schlussviertel verschiedene Varianten testen. Ich gehe mit einem guten Gefühl in die nächste Begegnung.“.

Und diese nächste Begegnung in der 2. Bundesliga steht schon am kommenden Samstag, 17. November, an. Wieder heißt der Gegner Hannover United; jedoch handelt es sich dann um die Zweitligavertretung.

Anwurf ist um 15 Uhr
in der United-Arena – Sporthalle der IGS Stöcken,
Eichsfelder Straße 38, 30419 Hannover,
Zufahrt (für Navi) Buschriede 4.

United-Spielertrainerin Linda Dahle kann im Wesentlichen auf die Mannschaft zurückgreifen, die in der Vorsaison im Hinspiel knapp gegen die Bears gewann und im Rückspiel deutlich verlor. Trotz Abstiegsplatz verblieb das Team am grünen Tisch in der 2. Liga. In der laufenden Spielzeit sieht es aktuell nicht besser aus. Nach einem Sieg und zwei Niederlagen rangieren die Füchse auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Anders die Situation bei den Gästen: Die Bears haben die ersten drei Spiele gewonnen und belegen derzeit Platz 2 in der Tabelle. Durch die beiden neuen Center Walter Vlaanderen und Steffen Rundholz hat sich das Team enorm verstärkt und hat viel mehr Möglichkeiten als in der letzten Saison.

Mannschaftskapitän Joel Schaake kennt Hannover und war an den beiden Spielen in der Vorsaison beteiligt: „Die Ausgangsposition ist klar, wir sind Favorit. Wir wollen an die Leistungen der ersten drei Ligaspiele anknüpfen und gewinnen.“.

Die Punkte im Pokal gegen Hannover erzielten: Hillmann (12), Vlaanderen (7), Schaake (5), Arts (4), Briel (4), Rundholz (3), Biswane (2), Maul (2), Kyrylenko.

Rainer Grebert

 

Bild: © D. Unverferth

 

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