Hot Rolling Bears mit Niederlage aus Hannover zurück – Nächsten Samstag kommt BBC Warendorf

In der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga kommen die Hot Rolling Bears Essen mit einer Niederlage aus Hannover zurück. Das Team um Spielertrainer Markus Pungercar verlor nach großem Kampf mit 51:60 (14:22; 8:11, 16:14, 13:13) gegen die „Füchse“ von Hannover United.

Durch diese dritte Niederlage in Folge sieht es ganz düster bei den Bears aus: Letzter Tabellenplatz, 0:6 Punkte.

Dabei fing die Partie ganz vielversprechend an. Pungercar probierte mit zwei Centern (Hannfrieder Briel und Manuel Onken), sowie zwei Playmakern (Ahmet Dogan und sich selbst) und Flügelspielerin Ilse Arts eine ungewöhnliche „Starting Five“ aus. Nach vier Minuten führten die Bears mit 8:4. Die Essener trugen weiter gute Angriffe vor, vergaben aber mehrfach aus sicherer Position, die Führung auszubauen. Auch die Einwechslung von Mannschaftskapitän Jens Hillmann und dem Holländer Romario Biswane brachte keine Veränderung ins Spiel. Die Wurfschwäche rächte sich. Hannover fand immer besser ins Spiel, schloss fast jeden Angriff mit Erfolg ab und lag nach dem ersten Viertel mit 22:14 vorne.

Der zweite Spielabschnitt verlief weiter mit vielen Fehlversuchen der Bären und mit Erfolgen für die Füchse. Die mitgereisten Fans verzweifelten weiter an der mageren Korbausbeute ihres Teams. Halbzeitstand: 22:33.

In der Pause hat Pungercar die richtigen Worte an sein Team gefunden. Die Bears kamen mit viel mehr Körperspannung ins Spiel zurück. Jetzt gelangen auch wieder Körbe. Vor dem letzten Viertel konnten die Bears auf neun Punkte verkürzen und gingen mit 38:47 in den letzten Abschnitt.

Die Aufholjagd ging weiter; bis Mitte dieses Abschnittes konnten die Bears bis auf sechs Punkte herankommen. Leider war die restliche Spielzeit auch durch unglückliche Aktionen geprägt. Mehrere Offensiv-Fouls, so wie drei technische Fouls wurden gegen die Essener gepfiffen. In dieser Phase wurden die beiden Center Briel und Onken mit jeweils fünf persönlichen Fouls belegt und mussten vom Parkett. Die Bears gaben trotzdem nicht auf, kämpften bis zum Schluss, konnten die 51:60-Niederlage jedoch nicht verhindern.

Dazu Pungercar unmittelbar nach dem Abpfiff: „Wir haben das Spiel im ersten Viertel verloren. Da haben wir versäumt, nachzulegen. Wir sind ja zum Schluss ganz nah an die Füchse rangekommen; aber unsere Aufholjagd kam einfach zu spät. Fazit: Gut gekämpft und doch verloren“.

Die Punkte erzielten: Briel (28), Pungercar (7), Onken (4), Schaake (4), Biswane (4), Arts (2), Hillmann (2), Dogan, Schmitz.

 

Am kommenden Samstag ist „Großkampftag“ bei den Bears; vormittags spielt das Landesliga-Team (10 Uhr gegen Baskets 96 Rahden 3; 12 Uhr gegen BBC Warendorf 3). Und dann wird es ernst für den Zweitligisten; die ersten Punkte müssen dann eingefahren werden:

 

Samstag, 25. November, 15 Uhr,

Hot Rolling Bears Essen – BBC Warendorf,

„Bärenhalle“, Sporthalle Nord-Ost-Gymnasium,

Katzenbruchstraße 77, 45141 Essen,

Zufahrt „Haus des Handwerks“.

 

Warendorf war schon immer ein unangenehmer Gegner. In der Saison 2016/17 gab es auswärts eine klare Niederlage; beim Rückspiel unterlagen die Bears erst in der Verlängerung knapp. Warendorfs Trainer Marcel Fedde kann im Großen und Ganzen auf den Kader der Vorsaison zurückgreifen.

Das Team um Trainer Pungercar weiß also, was auf sie zukommt. Man kennt sich. Die positiven Attribute aus dem Hannover-Spiel müssen am kommenden Samstag  in eigener Halle umgesetzt werden. Dazu Mannschaftskapitän Hillmann: „An Einstellung und Kampf fehlt es bei uns nicht. Wir müssen nur treffen; mehr nicht“.

Rainer Grebert

 

© HRB

 

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