Hot Rolling Bears vergeben ersten Matchball in den Playoffs

2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Die Hot Rolling Bears haben ihr erstes Playoff-Spiel um den Aufstieg in die 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) gegen die Lahn-Dill Skywheelers mit 40:50 (12:12, 7:15, 12:12, 9:11) verloren.
Man merkte es beiden Teams zu Beginn der Partie an, dass sie sich trotz guter Vorbereitung kaum kannten. Ein kurzes vorsichtiges Abtasten und dann waren es die Essener, die den besseren Start hinlegten und sich mit 10:6 Mitte des ersten Viertel etwas absetzten. Doch die Bears vergaben immer wieder gut herausgespielte Angriffe, so dass die Skywheelers mit 12:10 in Führung gingen. Center Walter Vlaanderen bewies dann an der Freiwurflinie Nerven und glich zur ersten Viertelsirene zum 12:12 aus.
Im zweiten Abschnitt ging das Kooperationsteam aus Wetzlar und Frankfurt erneut in Führung. Die Bären konterten und setzten sich durch Center Hannfrieder Briel mit 16:14 in Front. Jetzt wollte der Gastgeber zu schnell zu viel; die Essener leisteten sich einfache Fehler, die vom Gast eiskalt ausgenutzt wurden. Fünf Minuten lang erzielten die Bears keinen einzigen Korb und der Gast legte einen 9:0-Lauf auf die Bretter. Mit einem 19:27 Rückstand ging es in die Halbzeitpause.
Bears-Coach Markus Pungercar stellte sein Team jetzt neu ein. Durch die Umstellungen stabilisierten sich die Essener, konnten aber den Rückstand nicht verkürzen. Immer wieder wurden einfache Korberfolge vergeben. Mit 31:39 ging es in den letzten Spielabschnitt.
Die Bears versuchten jetzt alles, um den Rückstand zu verkürzen, leisteten sich aber weiterhin viele unnötige Fehler. Die routiniert aufspielenden Skywheelers waren schließlich nicht mehr in Bedrängnis zu bringen. Die Essener unterlagen mit 40:50.
Pungercar direkt nach dem Spiel: „Wir sind schon sehr enttäuscht, dass wir die Leistungen der letzten Wochen heute nicht abrufen konnten. Die Trefferquote und die einfachen Fehler waren die ausschlaggebenden Punkte für die Niederlage. Die Skywheelers haben uns gezeigt, dass wir uns ein Viertel wie das zweite nicht leisten können, da eine Spitzenmannschaft das sofort bestraft. Wir haben heute ein Spiel verloren, doch werden wir in Frankfurt alles versuchen, um die Serie zu drehen.”

Markus Grebert

© Bild: M. Baier

 

 

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