Metropol Baskets Ruhr kehren mit Niederlage heim

Die Metropol Baskets Ruhr sind am Sonntag mit einer 48:52 (29:32)-Niederlage aus Paderborn heimgekehrt. Mit dieser zweiten Auswärtsniederlage in Folge ist das Kombinationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen in der Relegationsrunde der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) in den Tabellenkeller gerutscht. Nur die ersten vier der sechs Teams haben den Klassenerhalt sicher.   Schon vor dem Sprungball in Paderborn musste das Trainerduo Razvan Munteanu und Pit Lüschper die erste bittere Pille schlucken. Co-Kapitän Moritz Rieken fiel krank aus, so dass wieder einmal ein Akteur der starting Five fehlte. Für ihn rückte Jason Fabek in die Startformation. Zudem waren die beiden Youngster Valentin Bredeck und Migel Wessel mit der Wbv-Auswahl unterwegs. Da auch Felipe Galvez Braatz und Philipp von Quenaudon weiterhin verletzt ausfallen, mussten die Trainer erneut improvisieren.   Das gelang, denn über 40 Minuten agierten die Ruhrgebietler in Paderborn auf Augenhöhe. Nach dem 17:17 im ersten Viertel, warfen David Verhülsdonk, Kilian Stahlhut und Michael Akporukevwe eine 21:17 und 23:19-Führung heraus.

Doch die Gastgeber konterten mit Dreiern des starken Alexander Engel, so dass zur Pause ein knapper 29:32-Rückstand zu verzeichnen war.   Es folgte ein ausgeglichenes drittes Viertel. Verhülsdonk versenkte den einzigen Metropol-Dreier zur 34:32-Führung, doch eine 9:0-Serie der Finke Baskets zum 41:34 (26.) drückten auf die Metropol-Stimmung. Die Wurfschwäche der Gäste wär eklatant, bis zum 46:42 nach dem dritten Viertel traf nur Moritz Plescher in seinem ersten JBBL-Einsatz per Korbleger aus dem Feld. Ansonsten gab es nur noch Freiwurf-Treffer für die Metropols.   Hoffnung verbreitete der Start ins Schlussviertel. Jason Fabek glich mit zwei Körben zum 46:46 (33.) aus. Und obwohl die Essen/Recklinghäuser Kombination den Rebound insbesondere durch Finn Fleute (19 Rebounds) kontrollierte, glückte kein einziger Feldkorb mehr in sieben langen Minuten. Das 6:6 im Schlussviertel verdeutlichte das am Ende unterirdische JBBL-Niveau der Partie, das die Paderborner zur Revanche für die Heimniederlage in der Vorrunde nutzten.  

Die Metropols haben nun in vierzehn Tagen in Witten die nächste Auswärtshürde beim Tabellenletzten Carbon Baskets zu meistern, um Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Dann muss die Trefferquote aber besser sein als die 29 Prozent von Paderborn.   Metropol Baskets Ruhr: Moritz Plescher (2), Alexander Winck (8, 7 Rebounds), Michael Akporukevwe (2), David Verhülsdonk (9/1, 6 Rebounds),  Johannes Sundheim, Sebastian Nowik, Luis Führer, Niclas Hürland, Jason Fabek (6), Kilian Stahlhut (10, 6 Rebounds), Finn Fleute (11, 19 Rebounds)

Dirk Unverferth

Bildquelle: © Metropol Baskets Ruhr

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