Neujahrsempfang des Essener Sports

Am vergangenen Wochenende folgten über 400 Gäste der Einladung des Essener Sportbundes e.V. sowie der Sport- und Bäderbetriebe zum gemeinsamen Neujahrsempfang, der wieder einmal in der Messe Essen stattfand. Dr. Bernhard Görgens, 1. Vorsitzender des Essener Sportbundes e.V., und Oberbürgermeister Thomas Kufen zogen in ihren Reden eine positiv kritische Bilanz des vergangenen Sportjahres und sprachen die sportlichen Themen für das Jahr 2018 an. Insbesondere sorgte sich der Oberbürgermeister über das mehr und mehr zurückgehende Engagement der privaten Wirtschaft bei der Unterstützung des Essener Spitzensports und wies darauf hin, dass städtische Gesellschaften nicht in gleichem Maße ausgleichen können. Er lobte ausdrücklich das Engagement der vielen Ehrenamtlichen im Essener Sport, die dabei teilweise sogar noch Geld mitbringen. In seiner Rede ging er auf die neue Dezernatsverteilung ein und stellte Frau Simone Raskob als zuständige Sportdezernentin vor. Frau Raskob nahm die Gelegenheit wahr und begrüßte die Vertreter des Essener Sports. Angesichts der in den nächsten Jahren zu erwartenden hohen Fördermittel zur Instandsetzung von Turn- und Sporthallen, der noch abzuarbeitenden Aufgaben im Bäderbereich seien die Prioritäten der nächsten Jahre vorgegeben. Die anstehenden Investitionen nicht nur zeitnah, sondern „sportverträglich“ umzusetzen, wird ein Kraftakt.

Andreas Bomheuer, dem Jochen Sander für sein Engagement in seiner achtjährigen Dienstzeit dankte, übergab den Staffelstab des Essener Sports an seine Nachfolgerin Simone Raskob.

Den feierlichen Rahmen der Veranstaltung nutzte der Essener Sportbund, um Ilse Kaiser, Hannelore Rottmann, Klaus Bast, Ulrich Legel und Georg Romhanyi für ihren unermüdlichen Einsatz in ihren Heimatvereinen und den Sport in Essen zu danken. Begleitet von Standing Ovations der Gäste überreichten Dr. Bernhard Görgens und Thomas Kufen den Vereinsvertretern die Ehrenauszeichnung des Essener Sportbundes für ihr Lebenswerk.

Dass Frau und Mann neben ihrem ehrenamtlichen Einsatz auch häufig bis ins hohe Alter aktiv sind, zeigte Ursula Flore, Ehrenvorsitzende der JKG Essen e.V. und Spartenleiterin Budo, den staunenden Anwesenden. Mit weit über 70 Jahren brachte sie einen jungen Kämpfer der Oberliga Judomannschaft mit dem Harai Goshi blitzschnell und zielsicher auf die Matte. Das sportliche Rahmenprogramm des Neujahrsempfangs demonstrierte, dass Sport von Kindesbeinen bis ins hohe Alter möglich ist. Die jüngsten Judokas waren 4 Jahre alt, einige Mitglieder der PSV Karateabteilung hatten das 60. Lebensjahr weit überschritten. Erstmals konnten die Zuschauer erleben, dass man auch in Zeitlupe fallen kann. Kämpfer der Oberligamannschaft demonstrierten Judo in Zeitlupe in akrobatischer Perfektion. Die Gäste des Neujahrsempfangs waren begeistert über das sportliche Rahmenprogramm.

 

 

 

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