Nichts zu holen für Assindia Cardinals gegen den Favoriten aus Potsdam

„Men In Green“ gegen das Topteam mit 8:68 ohne echte Chance

Gegen das derzeitige Topteam der GFL2-Nord, den Potsdam Royals, waren die „Men In Green“ schnell auf dem verlorenen Posten. Die Cardinals wehrten sich zwar mit ihren Mitteln sehr engagiert, doch die stark besetzten Gäste benötigten nur wenige Minuten, um das Spiel auf ihre Seite zu bewegen. Doch gerade im ersten Viertel machte es die Defense der Cardinals den Gästen das Leben noch schwer. Doch die wussten aus Fehlern sofort Kapital zu schlagen. Innerhalb weniger Aktionen stand es 0:13.

So ging es im Laufe des Spiels immer weiter. Potsdam spulte das Programm gezielt herunter. Mit 4 US-Imports auf den Schlüsselpositionen, mehreren EU-Spielern, sowie einigen ehemalige GFL-Spielern stehen die Weichen bei den Royals in der Spielzeit klar in Richtung Aufstieg. Die Potsdamer zogen Punkt um Punkt davon. So groß der Abstand auch wurde, die „Men In Green“ versuchten weiter zu punkten.

So ganz ohne Punkte wollte man nicht aus dem Heimauftritt gehen. Die Chance ergab sich im letzten Viertel gegen Spielende, doch ein Passversuch in die Endzone fand einen Potsdamer Defensivspieler als Empfänger. Auch dieser Rückschlag steckte das Team der Cardinals weg und versuchte bis zur letzten Sekunde zu punkten. Zur Freude der Spieler und Fans gelang dies dann auch. Fabian Schorn fand in der Schlussminute Yannick Baumgärtner aus rund 20 Yards und der brachte den Ball in die Gästeendzone. Mit der Two-Point-Conversion setzten Fabian Schorn und Donnie Avant dann noch zwei weitere Punkte oben drauf. 8:68 hieß es am Ende gegen einen völlig überlegenen Gegner.

Stephan Schacht, der den verhinderten Yves Thissen (mit der U19 Nationalmannschaft unterwegs) an der Seitenlinie vertrat: „Potsdam war für uns wie erwartet stark. Sie haben ihre Lücken die im Kader waren sogar noch einmal finanziell kompensiert. Für uns war und ist Potsdam ganz sicher nicht der entscheidende Gegner. Diese Gegner kommen jetzt in den nächsten Spielen. Wir müssen hart auf diese Gegner hinarbeiten. Für die Jungs war es heute natürlich extrem schwer gegen diesen starken Gegner, aber von uns Coaches gibt es den absoluten Respekt, dass sie immer im Spiel geblieben sind und versucht haben, immer die besten Aktion zu spielen.“

Ende des Monats geht es für die Cardinals zu den Rostock Griffins. Mit fünf Siegen stehen die Griffins im Mittelfeld der Liga.

Dirk Unverferth

 

 

Bild: © Dirk Unverferth/Assindia Cardinals

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