Platz 18 für Nicole Schott in Südkorea

Mit einer Kür voller Emotionen erreichte EJE-Sportlerin Nicole Schott Platz 18 bei den Qlympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang. Damit konnte sie leider ihren guten 14. Platz aus dem Kurzprogramm nicht verteidigen. Zuvor fand die deutsche Presse für Schott nach einem fantastischen Kurzprogramm lobende Worte: „Nicole Schott mit Bestmarke im Kürfinale“, hieß es da.  „Nicole Schott überzeugt im Kurzprogramm von Pyeongchang“. „Die deutsche Meisterin stellt eine Saisonbestleistung auf und zieht souverän ins Kürfinale ein“.  So und ähnlich ließ es die Presse verlauten. Lob erhielt die überwiegend in Oberstdorf trainierende Essenerin  auch von Udo Dönsdorf. „Nicole hat das abgerufen, was sie kann. Das ist eine gute Basis für die Kür-Entscheidung“, sagte der Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union (DEU). Die dreimalige und z. Zt. amtierende Deutsche Meisterin Nicole Schott, die als einzige Essenerin an den Olympischen Winterspielen teilnahm, leistete sich  dann in der Kür-Entscheidung leider einige kleine Wackler, was in den Elementen zu Punktabzügen führte. Beim Flip griff sie  auf das Eis, die Kombination aus Dreifach-Salchow und Doppel-Toeloop war nicht ganz fehlerfrei.  Am Ende wurde es der 18. Platz. „Ein bisschen mehr hatte ich mir schon erhofft. Aber es waren ja hoffentlich nicht meine letzten Olympischen Spiele. Ich denke, in vier Jahren werde ich andere Ambitionen haben“, sagte die 21-Jährige Essenerin.

Der Essener Jugend-Eiskunstlauf Verein (EJE) ist jedenfalls sehr stolz auf Nicole Schott, die sich mit ihren Leistungen unter die besten Eiskunstläuferinnen der Welt platziert hat.

Inge Ciszynski

 

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