RaB Ruderer Jakob Schneider fährt zu Olympischen Spielen nach Tokio

Der dreifache Weltmeister hat sich erneut für den Deutschland-Achter qualifiziert! Jakob Schneider hat es tatsächlich geschafft. Im vierten Jahr in Folge hat sich der Ruderer vom Ruderklub am Baldeneysee für den Deutschland-Achter qualifiziert! Bei der Selektion auf dem Concept2 Ruderergometer und der Kleinbootüberprüfung im Zweier ohne Steuermann machte der 1,98m Hüne in der vergangenen Woche einen so guten Eindruck, dass Bundestrainer Uwe Bender um eine erneute Nominierung der Studenten der Ruhr-Uni Bochum nicht herum kam. Nach drei Weltmeistertiteln in Folge geht das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes als Topfavorit in diese olympische Saison.

Acht Weltmeister und ein Neuling befinden sich an Bord des Flaggschiffs. Damit geht der Deutschland-Achter nahezu unverändert mit nur einem Neuling an Bord in die olympische Saison. Richard Schmidt (Trier), Malte Jakschik (Rauxel), Torben Johannesen (Hamburg), Johannes Weißenfeld (Herdecke), Laurits Follert (Krefeld), Hannes Ocik (Schwerin), Jakob Schneider (Essen) und Steuermann Martin Sauer (Berlin) behalten ihren Platz im Flaggschiff. Den Sprung neu ins Boot schaffte der erst 22 Jährige Berliner Olaf Roggensack für den Christopher Reinhardt (Dorsten) den Rollsitz frei machen musste. Laut Erfolgscoach Bender bot der Jungstar von allen Kandidaten das beste Paket von individueller Leistungsfähigkeit und Passfähigkeit an. Das Essener Aushängeschild des Rudersports Jakob Schneider bestätigte, dass es mit dem Aufsteiger aus dem U23 Bereich bereits im Winter hervorragend lief, weil er sich nahtlos an den Rhythmus der Mannschaft anpassen konnte.

Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Tokio, wo der Deutschland-Achter als Vize-Olympiasieger anreist, nimmt das Paradeboot alle drei Weltcups in Sabaudia/Italien (10.-12.4.2020), Varese/Italien (1.-3.5.2020) und Luzern/Schweiz (22.-24.5.2020) sowie die Europameisterschaften in Posen/Polen (5.-7.6.2020) als Vorbereitungswettkämpfe mit. Zahlreiche Trainingslager stehen noch an, bevor man sich dann in Japan vom 24. Juli bis 1. August den Traum vom Olympiasieg erfüllen will.

Boris Orlowski

© Bild: Detlev Seyb

 

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