Rollkunstlauf-Verband ehrt Erfolgstrainerin Karin Engstfeld

Der Rollkunstlauf in Essen ist untrennbar mit dem Namen Karin Engstfeld verbunden. 1965 wurde der REV Gruga gegründet, 1968 übernahm die ehemalige Landesmeisterin aus Marl, damals noch unter ihrem Mädchennamen Karin Werner aktiv, das Kommando auf der Rollschuhbahn im Grugapark. Seitdem brachte sie als Trainerin des Vereins und des Landesverbandes unzählige junge Sportlerinnen und Sportler in die nationale und internationale Spitze. Bei den Deutschen Meisterschaften in Freiburg wurde Karin Engstfeld nun mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Rollsport- und Inline-Verband (DRIV) ausgezeichnet. Und Bundesfachwartin Cornelia Greb-Bork forderte die 73-Jährige auf, möglichst noch lange weiterzumachen.

Bei den nationalen Titelkämpfen im Bundesleistungszentrum in Freiburg durfte Karin Engstfeld drei Medaillen ihrer Schützlinge in der mit 33 Starterinnen hervorragend besetzten weiblichen Jugendklasse bejubeln. Zunächst holte Maike Gangelhoff Gold in der Pflicht, ihre Vereinskameradinnen Isabell Wiethoff (rechts im Bild) und Maxi Lindemann verpassten als Vierte und Fünfte nur knapp das Podium. Danach schlug die Stunde von Isabell Wiethoff, die in der Kür Gold und in der Kombination Silber gewann. Maike Gangelhoff wurde in der Kür und  in der Kombination jeweils Fünfte. Beide wurden hernach für die Jugend-Europameisterschaften in Rence (Slowenien) nominiert. In der Schülerklasse A (41 Starterinnen) belegte Nina Webels Platz 15 in der Pflicht sowie Rang neun in der Kür und erreichte Platz zehn in der Kombination.

Michael Köster

Bild: REV Gruga

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