Stadt Essen bringt Flüchtlinge in drei Sporthallen unter

Seit Anfang Oktober hat die Stadt drei Sporthallen zur Unterbringung von Flüchtlingen bereitgestellt. Die ersten 200 Flüchtlinge sind am 5. Oktober 2015 in den Sporthallen Goethe-Gymnasium und Kupferdreh untergebracht worden. Am 7. Oktober 2015 folgte dann die Unterbringung von Flüchtlingen in der Sporthalle Klapperstraße. In einer ersten Sitzung am 7.10.2015 beim ESPO haben die betroffenen Sportvereine von ihren Sorgen und Nöten, die durch den Wegfall der Trainings- und Wettkampfhallen entstanden sind, berichtet.

Der ESPO hat in dieser Angelegenheit am 8.10.2015 die Verwaltungsvorstände der Stadt, die Herren Kromberg und Bomheuer, angeschrieben und gebeten, alle zur Verfügung stehenden Immobilien vor einer Inanspruchnahme von Sporteinrichtungen zu nutzen. Die betroffenen Vereine stehen derzeit vor einer schwierigen Herausforderung. Es muss versucht werden, die Flüchtlinge so schnell wie möglich in andere Immobilien unterzubringen, damit die Sporthallen wieder den Vereinen zur Verfügung gestellt werden können. Unter allen Umständen muss vermieden werden, dass noch weitere Sporthallen zur Unterbringung von Flüchtlingen herangezogen werden. Dann käme der Spiel- und Trainingsbetrieb für den Indoorbereich so gut wie zum Erliegen. Der Schaden für die Essener Sportvereine wäre immens.

·        Siehe Schreiben des ESPO

·        Siehe Schreiben des TVK

·        Siehe Presseartikel zu diesem Thema

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