TC Kray berichten vom 13. Remmers Hasetal Marathon

Svenja John vom TC Kray berichtet über den 13. Remmers Hasetal Marathon:

Am Samstag ging es für fünf Krayer nach Löningen im Osnabrücker Land. Dennis und ich hatten den Marathon fest im Plan, da wir die Veranstaltung von vor zwei Jahren in bester Erinnerung hatten. Eine Woche vorher sagten auch Birgit Jahn und Ralf Schuster zu und am Mittwoch stieg auch Claudia spontan mit ein. Und weil es doof ist, so lange zu warten, wenn vier von fünf Läufern den Marathon laufen und eine den Halben, hat auch Claudia Steeg sich für den Marathon angemeldet. So ging es Samstag Mittag auf den Weg nach Löningen.

Die Anfahrt klappte bestens, wir hatten Glück mit dem Parkplatz und der beste Fotograf Wolfgang Steeg war schon morgens angereist und hatte uns angemeldet, um Zeit zu sparen. Also konnten wir uns ganz in Ruhe "startklar" machen. Heute wurden zum ersten Mal die neuen weißen Katzenshirts getragen. Bei den Temperaturen war das durchaus angesagt, denn der Sommer war wieder zurück. Es blieb auch noch genug Zeit, einige Lauffreunde zu begrüßen und ein paar Worte zu wechseln. Die Anzahl der "Ruhrpott"-Läufer war erstaunlich, so hatte nicht nur der LC Duisburg den Lauf als Vereinsfahrt ausgewählt, auch der Tusem Essen war mit einer großen Gruppe vor Ort. Hinzu kamen noch diverse kleinere Gruppen oder Einzelläufer, die ebenfalls die Anreise aus dem Ruhrgebiet auf sich genommen hatten. Über 2.700 Läufer gingen auf die diversen Strecken von fünf Kilometer bis Marathon. Mit fast 900 Finishern war der Halbmarathon die beliebteste Distanz. Nachdem um 16:30 Uhr die zehn Kilometer gestartet wurden, gingen wir pünktlich um 17:00 Uhr mit den Halbmarathonis auf die Strecke. Dennis und Ralf hatten sich vorgenommen gemütlich ca. vier Stunden zu laufen. Claudia, Birgit und ich hatten auch beschlossen zusammen zu laufen, wie "gemütlich" es wird, wollten wir auf der Strecke schauen. Hervorragende Betreuung an den Verpflegungsstellen Zu Beginn war es recht voll, da die Halbmarathonis ja auch auf der Strecke waren. Die Stimmung war gut und man merkte von Beginn, dass der Veranstalter viel Herzblut in die Veranstaltung steckt. Die Helfer an den VPs, von jung bis alt waren ebenfalls mit voller Begeisterung dabei, feuerten uns an, hatten immer ein nettes Wort.

Die Runde war recht kurzweilig, da circa alle drei Kilometer ein VP kam und auf der Landstraße, welche sich recht lang zog, wurden die Läufer durch Motivationsschilder abgelenkt uns aufgemuntert. Die erste Runde verging durch nette Gespräche und schöne Landschaften gefühlt recht schnell und wir waren gut unterwegs. Nachdem wir einem der ersten Staffelläufer den richtigen Weg gewiesen hatten, da man ihn auf die nächste Runde statt ins Ziel geschickt hatte, machten wir uns auf den Weg in unsere zweite Runde. Die ersten Läufer sollten nur ca. 10-15 Minuten nach uns kommen – dann aber rechts ins Ziel abbiegen.

Der Sieger, Elias Sansar, benötigte nur 2:33:21 Stunden und als Gesamtzweite pulverisierte die Äthiopierin Sani Indiya mit 2:39:31 Stunden den Damen-Streckenrekord um fast 8 Minuten. Für uns lief in der zweiten Runde noch alles gut, allerdings wurde es recht einsam um uns rum, da die Halbmarathonis ja ins Ziel abbiegen durften. Immer wieder gab es auch Stimmungspunkte und einige "Hartgesottene" am Rand, die auch auf die letzten warteten. Wir drei verstehen uns blind und es war überhaupt keine Option, dass auch nur einer allein laufen muss. Wir hatten keine Ahnung, wie viele noch nach uns kommen, aber das war auch egal. Finishen war das Ziel und, wenn alles gut läuft, dann auch unter fünf Stunden. Nach einiger Zeit sahen wir auf der Strecke auch noch ein paar Einzelkämpfer in der Ferne. Diese kamen aber immer näher, waren dann hinter uns und so wussten wir, dass auf jeden Fall noch wer nach uns kommen würde. Die Helfer am VP waren auch auf der zweiten Runde immer noch so motiviert und hilfsbereit wie am Anfang. An dem ein oder anderen Stimmungspunkt hatte man wohl nicht mehr mit Läufern gerechnet, aber man war sofort wieder "moderationsbereit" und hat uns mit netten Worten auf die weiteren Kilometer geschickt. Ca. sieben Kilometer vor dem Schluss kamen wir wieder am Staffel Wechselpunkt an. Wir bogen rechts ab und sahen auf der anderen Seite den Weg an der Hase, welcher wirklich die letzten Kilometer bedeuteten. Wir wussten, dass es so ziemlich eine Punktlandung werden würde. So legten wir nur an den VPs kurze Gehpausen ein und liefen ansonsten wieder in unserem Rhythmus an. Der Kampfgeist war geweckt und wir wurden immer schneller. Es ging am Feld entlang, zu Straße mit dem letzten Stimmungspunkt, dann wären wir an der Hase und wir sahen noch zwei weitere Läufer vor uns. Die sollten wir noch einholen.

Der letzte VP wurde ausgelassen und das Tempo gefühlt noch mal angezogen, dann waren wir wieder im Örtchen und hörten schon die Musik vom Marktplatz. Riesenparty im Zielbereich Weitere Motivation war nicht nötig, denn wir flogen von alleine ins Ziel und lieferten mit 4:59:48 h (brutto; netto 4:58:43 h) eine ziemliche Punktlandung ab. Dort warteten schon Ralf und Dennis auf uns. Die beiden haben ihr Ziel von vier Stunden knapp "verfehlt" und sind in 3:43:45 h ins Ziel gekommen. Das bedeutete Platz 3 in der AK für Dennis. Zum Abschluss gab es noch ein großes Feuerwerk und eine Party auf dem Marktplatz. Fazit: Eine super nette Veranstaltung – liebevoll organisiert, mit netten und motivierenden Helfern! Wir kommen gerne wieder!

Quelle: TC Kray; Svenja John

Bild: © Wolfgang Steeg

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