Thorsten Flügel übernimmt Geschäftsführung beim Essener Sportbund e. V.

Anfang 2021 wird Thorsten Flügel neuer Geschäftsführer des Essener Sportbundes e.V. und der Essener-Sport-Betriebsgesellschaft, und damit die Nachfolge des derzeitigen Geschäftsführers, Wolfgang Rohrberg, antreten, der nach über 18jähriger Geschäftsführertätigkeit Ende dieses Jahres in den Ruhestand treten wird. Dr. Bernhard Görgens, 1. Vorsitzender des Essener Sportbundes e. V. (ESPO), ist sichtlich zufrieden, mit Thorsten Flügel einen neuen Geschäftsführer gefunden zu haben, der beste Voraussetzungen für diese vielfältigen Aufgaben mitbringt, um sie mit der gebotenen Professionalität angehen zu können. Thorsten Flügel sind aus seiner bisherigen Leitungsfunktion in einem Versorgungsunternehmen betriebswirtschaftliche Prozesse und eine motivierende Personalführung ebenso vertraut wie die Strukturen und die Aufgabenstellungen des gemeinwohlorientierten Sports.

Neben Beruf und Familie ist er – schon seit frühester Jugend – im organisierten Sport zu Hause und sehr stark engagiert. Recht früh wurden ihm, aufgrund seines Engagements im Sport, Funktionärstätigkeiten angetragen. Ob als Schiedsrichterobmann im Fußball, Kreisvorsitzender des Fußballkreises Essen und Präsidiumsmitglied im Fußballverband Niederrhein ist er seit Jahrzehnten im organisierten Sport mit Herzblut dabei. Daneben ist ihm die Vorstandsarbeit des ESPO durch sein Mitwirken in diesem Gremium bekannt und er arbeitet inzwischen schon seit vielen Jahren vertrauensvoll mit den Vorstandsmitgliedern wie auch der Geschäftsführung des ESPO zusammen. Seit 2012 gehört Thorsten Flügel dem Vorstand des ESPO an und ist seit 2016, neben Jochen Sander, stellvertretender Vorsitzender. Den Essener Sportbund e.V. vertritt Thorsten Flügel in verschiedenen Gremien auf örtlicher als auch überörtlicher Ebene.

„Er ist ebenso Mitglied im Sportausschuss der Stadt Essen. Mit dem Background seiner vielfältigen Funktionen im Sport und seiner Arbeit in den Sportgremien kann er seine Erfahrung in die künftige hauptamtliche Arbeit einfließen lassen. Bestens kennt er die zukünftigen Herausforderungen im organisierten Sport und wir gehen davon aus, dass sein Engagement auf einen langen Zeitraum ausgerichtet sein wird. Eine der Säulen der erfolgreichen Arbeit des ESPO, als Interessenvertreter aller Essener Sportvereine, beruht auf Kontinuität. Die letzten beiden Geschäftsführer des ESPO haben nahezu die Hälfte der fast 100jährigen Geschichte des Sportdachverbandes entscheidend mitgeprägt“, so Dr. Bernhard Görgens.

„Meiner neuen Aufgabe ab 2021 blicke ich mit Freude entgegen. Die Interessenvertretung für den Sport hauptamtlich führen zu dürfen ist für mich Herausforderung und Glücksfall zugleich“, so Thorsten Flügel. „Die Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren aus dem Ehrenamt wie auch meinem beruflichen Werdegang sammeln konnte, kann ich künftig zum Wohle des Essener Sports einsetzen. Der Sport hier in meiner Heimatstadt liegt mir sehr am Herzen“. Welchen Stellenwert Sport in unserer Gesellschaft hat, wird gerade in diesen Tagen besonders sichtbar. Nachdem aufgrund der Corona-Krise das normale Leben fast zum Erliegen gekommen ist, wird besonders deutlich, welches natürliche Bedürfnis die Menschen haben, sich bewegen und sportlich betätigen zu wollen – egal ob jung oder alt. Im Netz gibt es unzählige Anleitungen mit Übungen für das „Fitnessstudio zu Hause“. Der ESPO hat nun eine neue informative Seite mit Bewegungsanregungen unterschiedlichster Art ins Netz gestellt. https://essener-sportbund.de/training-zu-hause-gemeinsame-internetseite-der-sportvereine/

Eine besondere Herausforderung für den organisierten Sport wird für die Zeit nach Corona erwartet. Sei es den Vereinen bei der Bewältigung entstandener Problemstellungen zu helfen oder auch insbesondere in den Sommerferien alternative Programme anbieten zu können. „Ich gehe nicht gesichert davon aus, dass die Menschen in den Ferien ihre gewohnten Urlaubsaktivitäten ausüben können oder ihre Urlaubsreisen antreten können. Hier werden Ersatzangebote vor Ort gebraucht. Schwimmbäder werden vielleicht eine herausragende Stellung hierbei einnehmen, soweit die Kontaktsperren bis dahin gelockert oder gänzlich aufgehoben werden. Gleiches gilt für die Sporteinrichtungen. Der Zeitplan unseres Lebens- und Alltagsaktivitäten hat sich in diesem Jahr verschoben. Deshalb dürfen Sporteinrichtungen nicht, wie in den letzten Jahren, in den Sommerferien geschlossen werden. Sie werden von unseren Vereinen dringend benötigt, damit sie für die Bevölkerung Bewegungs- und Freizeitangebote bereithalten können. Insofern freuen wir uns, dass die aktuelle Zeit dazu genutzt wird, um Bäder und Sporteinrichtungen wieder „fit“ zu machen“, erklärt Thorsten Flügel.

Dr. Bernhard Görgens, 1. Vorsitzender Essener Sportbund e.V.

© Bild: P. Fischer, ESPO

 

 

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