Trotz Superleistung verlieren die Bears knapp gegen Hamburg

In der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga haben die Hot Rolling Bears Essen ihr letztes Saisonspiel zu Hause gegen die BG Baskets Hamburg (HSV) hauchdünn mit 40:42 (6:12, 10:16, 15:6, 9:8) verloren. Kein Beinbruch, denn der Klassenerhalt war ja bereits am vergangene Wochenende in Berlin gesichert worden (wie berichtet); aber man hätte schon gern die Saison 2016/2017 mit einem Sieg abgeschlossen.

Spielertrainer Markus Pungercar hatte zum Saisonabschluss alle Spieler zur Verfügung, die im Spielverlauf auch fast alle Einsatzzeiten bekamen. Erneut überraschte Pungercar mit einer neuen „Starting Five“; er ließ sich selbst auf der Bank und begann mit Schmitz, Onken, Matthias, Dogan und Biswane.

Center Markus Schmitz, der zum ersten Mal in dieser Saison in der Startaufstellung stand, erzielte den ersten Korb. Doch danach war es wieder mal wie verhext, der Gast machte die Körbe und bei den Bears ging vorne nichts. So war es nicht verwunderlich, dass die Hamburger über 12:6 nach dem ersten Viertel, zur Halbzeit mit 28:16 führten.

Die zahlreich erschienenen Zuschauer sahen dann eine Bären-Mannschaft, die im Vergleich zur ersten Spielhälfte nicht wiederzuerkennen war. Mittlerweile hatte sich Pungercar selbst eingewechselt, und das Wechselspiel zwischen Kapitän Jens Hillmann und dem Holländer Romario Biswane klappte hervorragend. Punkt um Punkt kamen die Bears ran und gingen mit 31:34 mit nur drei Punkten Rückstand in den letzten Spielabschnitt.

Die Bären kamen immer wieder bis auf zwei Punkte heran, schafften aber nicht den Ausgleich. Flügelspieler Jan-Mark Matthias war es dann, der den Einstand wenige Sekunden vor Schluss in der Hand hatte. Doch den Fast-Break schloss er mit einem Fehlschuss ab. Schade für ihn, denn er war am letzten Spieltag in überragender Form und trug mit 9 Punkten zum guten Spiel der Bears bei.

So endete die Partie wieder einmal nach einer sehr ordentlichen Leistung mit einer knappen Niederlage. Dazu Pungercar: „Ich glaube, wir haben heute unseren Fans noch einmal ein super Spiel gezeigt. Schade, dass wir es knapp verloren haben. Wir hätten uns schon gern mit einem Sieg verabschiedet. Sollte nicht sein. Jetzt schauen wir nach vorn. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“

Das Training bei den Bears geht zunächst in gewohnter Form weiter. Nach Ostern, bis zu den Sommerferien, werden die Trainingseinheiten etwas reduziert. Danach stehen schon die Vorbereitungen auf die neue Saison an. Doch die Gespräche mit den Spielern und mit potentiellen Neuzugängen werden schon jetzt gesucht.

Rainer Grebert

 

 

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