TVK-Sprintregatta am Fronleichnamstag erfolgreich wiederbelebt!

Essen, 24. Juni 2014 – Es war, als ob es nie eine 2-jährige Regattapause gegeben hätte – so perfekt verlief der Neustart der traditionellen Kupferdreher Sprintregatta am Fronleichnamstag. Entsprechend kommentierte Abteilungsleiter Michael Evers noch am Regattaabend: „Ich hätte nicht gedacht, dass alles so reibungslos abläuft. Dabei haben wir sowohl Team als auch Technik gewechselt. Unser neuer Regattaleiter Hanno Sewald hat einen Super-Job gemacht!“

Eine solche Pause ist nicht selten der Tod des Events. Doch das neue Team hatte sich aufgemacht, diese schon 60 Mal durchgeführte Ruderregatta wiederzubeleben. Regattaleiter Sewald erläutert: „Zwar liegt die Regatta auf einem Donnerstag, der kein bundeseinheitlicher Feiertag ist, aber da wir auf Leistungs-, Breiten- und Nachwuchssportler abzielen, treffen wir eine Nachfrage, die bei uns sehr gut bedient wird.“ Organisatorisch lief alles reibungslos: Die Stadt Essen montierte ihre Startbrücke auf dem Wasser vor der Kampmannbrücke und die Regattabahn wurde mit Bojenketten abgesteckt. Regattaablauf und Zeitnahme waren computer- und softwaretechnisch auf dem neuesten Stand.

Die bunte Mischung aus hochkarätigen Sportbedingungen und unterhaltsamen Rahmenprogramm lockt stets viele Zuschauer aus der Region an, so dass es auf dem Regattaplatz gegen Nachtmittag richtig voll wurde. Stegordner Jochen Menzel weiß zu berichten: „Dieses Gewirr von an- und ablegenden Booten, Sportlern, Zuschauern und Ruderplätten ist zum Teil Stress pur. Hier gilt es, Übersicht und Ruhe zu bewahren!“

Besondere Highlights waren gegen Mittag die Rennen mit Classic-Booten, d.h. in renovierten, historischen Ruderbooten. Zudem spielte die Band "Men of the Match" auf, die sich spontan entschlossen hatte, dem jüngsten Hilfe- bzw. Spendenaufruf der Ruderriege des TVK Folge zu leisten, indem sie musikalisch an die im Pfingststurm beschädigten Boote des TVK erinnerten. Leadsänger Philipp Böning: „Ein heftiger Schaden! Ich bin selbst ehemaliger Ruderer und wollte hier unbedingt helfen. Daher singe ich für die Unterstützung der WM-Kandidaten des TVK, Laura Kampmann und Dominik Drüke, damit diese auch in der nächsten Saison wieder wettkampffähige Boote haben!“

Im abschließenden Harald-Freitag-Gedächtnis-Achter dominierte das Boot aus Leverkusen die Kupferdreher-Mannschaft – wohl auch dadurch bedingt, dass es sich um die Recken der Ruder-Bundesliga handelte, die kurz vor ihrem großen Regattawochenende auf dem Phönixsee in Dortmund hier in Essen noch schnell ein Trainingsrennen absolvieren wollten.

Regattaleiter Sewald zeigte sich am Ende des Tages nicht nur zufrieden, sondern schielte schon auf 2015: „Es hat sich gezeigt, dass wir Kapazitäten für weitere Boote und Rennen haben. Das wollen wir in 2015 nutzen und unsere Regatta verstärkt auch für die Masters- und Bundesliga-Ruderer interessant machen.“

Diana Ricken

Bild: © TVK

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