Versöhnlicher WM-Abschluss für KGE-Kanuten Max Hoff

Für die erfolgsverwöhnten Spitzenkanuten der KG Essen gab’s bei der Weltmeisterschaft in Moskau kaum Grund zum Jubeln. Immerhin sorgte Max Hoff zum Abschluss der Titelkämpfe noch für ein versöhnliches Resultat. Im Kajak-Einer über 5000 Meter wurde der frischgebackene Europameister nun hinter dem Australier Ken Wallace Vize-Weltmeister.

An die Erfolge der Heim-WM in Duisburg konnte allerdings auch Hoff nicht anknüpfen. Vor einem Jahr hatte er über 1000 Meter Gold gewonnen, diesmal reichte es auf seiner Paradestrecke nur zum neunten Platz. „Eine enttäuschende Leistung“, lautete die selbstkritische Einschätzung des 31-Jährigen, für den es über 500 Meter nicht viel besser lief. Platz acht stand hier am Ende zu Buche.

Riesenpech hatte Max Rendschmidt. Zusammen mit seinem Berliner Partner Marcus Groß (Berlin) hatte er vor zwölf Monaten in Duisburg den WM-Titel im Zweier-Kajak erpaddelt. In Moskau blieb für das Duo sowohl über 1000 Meter als auch über 500 Meter jeweils nur der undankbare vierte Platz.

Für die anderen beiden KGE-Kanuten wurde es nichts mit dem erhofften Finaleinzug. Jonas Ems verpasste als Sechster seines Halbfinales den Endlauf auf der 200-Meter-Sprintstrecke, der 1000-Meter-Vierer mit Kai Spenner belegte im Vorlauf nur Rang neun und fuhr im B-Finale erst als viertes Boot über die Ziellinie.

Michael Köster

Bild: © KGE

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