Der Essener Sportbund unterstützt die „Essener Charta zur Verhinderung und Bekämpfung von Einsamkeit“. Im Rahmen einer Veranstaltung im Hotel Franz unterzeichnete der 1. Vorsitzende des Essener Sportbundes, Jochen Sander, die Charta und setzte damit ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Teilhabe.
Einsamkeit betrifft Menschen unabhängig von Alter, Lebenssituation oder sozialem Umfeld. Um ihr langfristig und wirksam zu begegnen, braucht es das gemeinsame Engagement unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure.
Genau hier setzt die „Essener Charta zur Verhinderung und Bekämpfung von Einsamkeit“ an. Sie ist das Ergebnis eines mehrjährigen Entwicklungsprozesses und bringt unter anderem Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft, Wohlfahrtspflege, Gesundheitswesen, Bildung, Wirtschaft, Vereinen, Initiativen und Zivilgesellschaft zusammen. Mit der Unterzeichnung entsteht eine Verantwortungsgemeinschaft, die sich gemeinsam für die Verhinderung und Bekämpfung von Einsamkeit in Essen einsetzt.
Auch der Essener Sportbund gehört zu den Unterzeichnenden. Der 1. Vorsitzende Jochen Sander nahm an der Veranstaltung im Hotel Franz teil und unterstrich die große Bedeutung der Charta und des gemeinsamen Engagements.
Sport schafft Begegnung und Gemeinschaft
Gerade der organisierte Sport kann einen wichtigen Beitrag leisten, wenn es darum geht, Menschen zusammenzubringen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Sportvereine sind weit mehr als Orte für Bewegung und Training: Sie schaffen Begegnungen, fördern Gemeinschaft und bieten Menschen unterschiedlichster Generationen und Lebenssituationen die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu kommen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben.
Für den Essener Sportbund ist die Unterstützung der Charta daher ein wichtiges Signal. Gemeinsam mit der Stadt Essen und den weiteren Unterzeichnenden möchten wir dazu beitragen, bestehendes Engagement sichtbar zu machen, Akteurinnen und Akteure stärker miteinander zu vernetzen und neue Kooperationen zu ermöglichen.
Die Unterzeichnung der Charta ist dabei kein Abschluss, sondern der Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit. Ziel ist es, ein wachsendes Netzwerk zu schaffen, das soziale Teilhabe stärkt und neue Impulse für ein solidarisches Miteinander in Essen setzt.
